Sicherheit über einen Automaten
Allgemein 21 September, 2010Sicherungsautomaten dienen dem Überstromschutz in elektrischen Installationen als wiederverwendbare Sicherungselemente. Es handelt sich bei diesen Bauteilen um zentrale und wichtige Sicherheitsbauteile in Elektroinstallationen. Mit dem Sicherungsautomat lassen sich für den Überlast- und Kurzschlussschutz sowohl wirksame als auch sehr komfortable Schutzkonzepte realisieren. In ihrer Funktion vermeiden die Bauteile so auch ein Überhitzen der durch die Automaten abgesicherten Leitungen. Werden die Sicherungselemente zum Beispiel durch eine Überlast ausgelöst, so unterbrechen diese den Stromkreis.
Die Unterbrechung kann in einer vorschriftsmäßigen Elektroinstallation nach dem Auslösen erst nach einem manuellen Rückstellen des Sicherungsautomaten wieder geschlossen werden. Die Automaten selbst werden in der Elektroinstallation in der Regel im Sicherungskasten eingesetzt. Die Montage der Sicherungsautomaten in den Sicherungskästen erfolgt dabei auf einer so genannten Hutschiene. Alternative Bezeichnungen für den Sicherungsautomaten sind Leitungsschutzschalter – kurz LS Schalter – oder nach der englischen Bezeichnung auch Miniature Circuit Breaker (MCB).
Verschiedene Nennströme und Auslösecharakteristiken verfügbar
Die Sicherungsbauteile gibt es in verschiedenen Ausführungen. Dabei wird zwischen unterschiedlichen Nennströmen und Auslösecharakteristiken unterschieden. Häufige Verwendung findet dabei der Sicherungsautomat mit der Charakteristik B. Die Automaten mit dieser Charakteristik sind meist einpolig und für zahlreiche Bemessungsströme von 0,2 Ampere bis 125 Ampere verfügbar. In Hausinstallationen finden sich dabei insbesondere Automaten mit einem Bemessungsstrom von 16 Ampere, insbesondere wenn damit Leitungen, die Beleuchtung und Steckdosen mit Strom versorgen, abgesichert werden sollen.
Sicherheit für Elektroinstallationen
Die Auslösung eines Automaten kann üblicherweise auf vier unterschiedlichen Wegen erfolgen. Hierzu zählen Überlast, die elektromagnetische Auslösung im Falle eines Kurzschlusses, die manuelle Auslösung und die Auslösung durch ein spezielles Zusatzmodul, welche bei vielen modernen Bauteilen angeschlossen werden kann. Zudem verhindert bei Sicherungsautomaten mit Freiauslösung ein Mechanismus eine manuelle Unterdrückung der Auslösung. Diese sorgt dafür, dass intakte Sicherungsautomaten Aus auslösen, wenn der Schalthebel manuell in der Ein-Stellung fixiert wird, oder weiterhin ein auslösendes Ereignis wie zum Beispiel ein Kurzschluss vorliegt.
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